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Leistungen - Innere Medizin - Stoffwechselerkrankungen

Cushing-Syndrom
Beim Pferd wird das Cushing-Syndrom durch ein Adenom der Hirnanhangsdrüse (Hypophysenadenom) ausgelöst. Es betrifft überwiegend Pferde in der 2. Lebenshälfte. Die betroffenen Pferde zeigen meist einen unvollständigen oder verzögerten Fellwechsel und verlieren Ihr Winterhaarkleid nicht mehr vollständig. In fortgeschrittenen Fällen entwickelt sich das typische „lockige“ Haarkleid. Durch einen ständig erhöhten Cortisolspiegel kommt es zu einer chronischen Huflederhautentzündung (Hufrehe). Häufig fallen die Pferde auch durch vermehrte Wasseraufnahme und häufigen Harnlassen oder durch eine verzögerte Wundheilung auf. Ein frühzeitiges Erkennen und eine effektive Behandlung der Erkrankung können die gravierenden Folgen verhindern.
 
     Morbus Cushing
Metabolisches Syndrom
Die Wohlstandserkrankungen greifen auch auf die Pferde über! Zu viel (Kraft-) Futter und zu wenig Bewegung können zum gefürchteten metabolischen Syndrom führen. Die betroffenen Pferde entwickeln übermäßige Fettpolster vor allem am Mähnenkamm, am Schweifansatz und über den Augen. Das Fettgewebe bildet Hormone, die zu einer Insulinresistenz führen und über verschiedene Mechanismen kommt es auch hier zu einer chronischen Hufrehe. Die Behandlung besteht u.a. aus einer strikten Diät mit optimaler Versorgung des Pferdes mit wichtigen Spurenelementen und Vitaminen. Sobald die Hufrehe es zulässt, sollte für ausreichende und regelmäßige Bewegung gesorgt werden.
  Metabolisches Syndrom